Moving isn't it?
Hi, ich bin vor einem Monat umgezogen und wohne jetzt in Lyttelton. Lytelton ist die Hafenstadt, oder besser gesagt das Hafendorf von Christchurch und hier zu wohnen ist so ein wenig wie auf der Lindenstrasse zu wohnen. Jeder kennt jeden und in den Kneipen sieht man immer nur die gleiche Gesichter....ausser das hier halt auch immer mal wieder Seemänner auftauchen. Die meissten Leute sind auch gut drauf hier und ich bin sehr froh nun in Lyttelton zu wohnen.
Weit weg von meiner alten Bude ist das nicht. Dauert in etwa 10 - 15 Minuten hier rüber zu fahren. Meine neuen Flat Mates sind ein Pärchen, Sie 36 jährige Deutsche und Er 41 jähriger Brite, beide sehr nett un auch witzig, bis vor kurzem hat auch noch ein 23 jähriger deutsche Zimmerer hier gewohnt, der auch sehr gut drauf war, aber jetzt wieder auf Reise gegangen ist. Dafür wohnt jetzt Carolin hier, die seit 6 Jahren in NZ lebt und ursprpnglich aus Oregon kommt.
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| Vom Stadtrand (1) nach Lyttelton (2), nicht weit weg, aber viel besser. |
Der kürzeste Weg von Lyttelton nach Christchurch führt durch einen etwa 2,5 Kilometer langen Tunnel und einige Leute haben ein Problem den zu benutzen, da es ja wieder ein Erdbeben geben könnte. Alternativ kann man auch über den Dyers Pass hier rüberfahren. Der Tunnel führt unter den Port Hills durch und das Wetter auf beiden Seiten der Port Hills kann manchmal recht unterschiedlich sein.
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| Lyttelton Hafen, den roten Pfeil habe ich da hingemacht und der zeigt auf unser Haus. |
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| Schönes altes Haus. Was die hier an neuen Sachen Bauen ist eher hässlich. |
Von meinem Zimmer aus habe ich eine schöne Aussicht auf den Hafen und die Bucht. Da gibt es immer etwas interessantes zu sehen und es ist oft schwer mich auf meine Hausaufgaben zu konzentrieren. Der Hafen ist zwar relativ klein, aber hier kommen doch auch große Schiffe an, o.k. nicht die Art von groß, mit der man früher beim Supertanker Quartett sämtliche Karten abgräumt hat, aber schon............groß. Meistens Containerschiffe und Holzfrachter und ab und zu auch große Autotransporter aus Japan, da steht dann für ein paar Tage der halbe Hafen voll mit Autos. Ansonsten kann man hier auch Schiffe aus Panama, Russland und Australien sehen. Es gibt da eine Webseite, wo man nachschauen kann, welche Schiffe gerade anliegen, aber ich habe vergessen wie die heisst (da kann man weltweit alle Häfen aufrufen).
Wenn schönes Wetter ist sehe ich in der Bucht dann die Motorboote und Seeljachten rumdüsen und nach zwei Monaten bin ich nun auch soweit mir ein Motorboot zu kaufen. Ich suche gerade nach einem Boot, das nicht zu teuer ist, wo mann zur Not auch drauf schlafen kann und das stark genug ist um Wasserski zu fahren :)
Also in etwa sowas wie das hier:
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| würde ich alleine schon wegen des Schriftzugs und der Farbgebung kaufen. |
oder das hier?
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| bischen runtergekommen und der Anhänger muss geschweisst werden, aber dafür noch vergleichsweise billig, mal schaun, die Auktion läuft morgen aus. |
Also ich habe zwar noch keinen Platz um ein Boot unter zu stellen, aber da kümmer ich mich dann hinterher drum, da umgekehrt eh niemals ein Schuh draus werden würde. Andy der Schotte von auffe Arbeit würde auch gerne ein Boot kaufen, aber der möchte ein Jet Boat. Die sind auch ziemlich cool, da man damit Flüsse mit seichtem Wasser gut befahren kann. Das liegt daran, dass die keine Schraube haben als Antrieb, sonder die saugen Wasser von unter dem Boot an und schiessen es mit tierisch Druck hintet wieder raus. Daher kommt man damit fast überall hin und die sind auch sehr wendig. Nachteile von Jet Boats sind, dass die bei unruhigem Wasser nicht so gut zu steuern sind, man bei Nutzung im Salzwasser das ganze Pumpensystem gut spülen muss hinterher und das der Motor ziemlich groß ist und als dicker Block im "Fahrgastraum" sitzt. Wenn man also ein Jet Boat haben möchte, mit dem man 4 Leute mitnehmen will, dann muss das schon etwas größer sein und kostet daher auch in der Regel etwas mehr. Wir hatte zuerst drüber nachgedacht zusammen ein Jet Boat zu kaufen, aber da hier vor der Tür das Meer ist, möchte ich lieber ein normales Boot.
Ein weiterer Vorteil hier zu wohnen ist, das ich direkt ein paar Pubs vor der Nase habe. All sind nicht weiter als 5 Minuten Fußweg entfernt und zumindest drei davon sind sehr gemütlich. Wo ich vorher gewohnt habe musste ich erstmal eine halbe Stunde den Berg runterlaufen um zur ersten Kneipe zu gelangen (und natürlich hinterher auch wieder hoch) und der war dann auch echt scheisse.
Auf dem Foto unten ein kleiner Lageplan. 1 ist Zuhause und 2-5 sind die nächsten Kneipen. Es gibt auch noch eine Nummer 6, wo ich eigentlich auch meistens hingehe, das ist nur etwas weiter die Straße runter. In den meissten von den Pubs gibts ab und an auch Live Music.
2) Wunderbar - hippe Kneipe mit schöner Einrichtung, guter Raum für Konzerte und Aussicht aufs Meer.

3) Tommy Changs - sehr nett mit viel Holz und es riecht nach Lagerfeuer
4) The Irish Pub - nicht so gemütlich eingerichtet und zu wenig Iren
5) Civil & Navel - versnobt, zu klein und zu teuer, mit den meissten Leuten da kann ich nix anfangen.
6) The Port Hole - gute Leute (von allem was dabei), einigermassen günstig und verkauft Bier von dem ich keine Kopfschmerzen kriege.


So das wars mit den letzten Neuigkeiten. Zum Schluss noch ein paar Fotos von meinem Zimmer, Hafen und Lyttelton.
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| Mein neues Zimmer. Für das Surfboard rechts habe ich mir eben einen Satz Finnen gekauft und nun kann der Sommer kommen. |
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| Aussicht auf den Hafen und die Bucht. |
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| Andy putzt sein Auto und Max sitzt auf der Mülltonne. |
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| Das erste Feuer in diesem Frühling. |
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| Die Küche / Lounge |
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| Launchseite der Küche / Lounge sehr fein fürs Schläfchen am Nachmittag. |
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| Vogelhaus oder Briefkasten? |
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| The Hafen und viel Holz zum Verschiffen von etwas weiter die Strasse hoch. |
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| Ship Spotting from the garden bench. |
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| Sunday Lunch Special: Frikadellenbrötchen amerikanische Art mit Bier. |
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| View from top of the Dorf. |
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| Vertäumte Gassen laden zu intimen Spziergeängen im Sonnenschein ein. |
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| Night Fall over Lyttelton Harbour. |
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| Tschüss, ich muss jetzt in den Kindergarten. |
























